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neues Ausbildungsmodell

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Modularer Aufbau (regional – österreichweit)

Das bisherige Ausbildungsmodel mit 270 Stunden sollte in Oberösterreich längst durch das neue 600 Stunden Modell abgelöst werden. Nur zeigt sich immer wieder, dass es sich zu einem Preis von über 4.000,- € nur schwer vermitteln lässt. Gerade auch in den Regionen, die touristisch eher schwach besucht und die Führungs-Preise daher niedrig sind, müsste ein austriaguide mehrere Jahre arbeiten, bis seine Ausbildungskosten sich auszahlen.

Der Vorteil eines modularen Ausbildungsmodell ist, dass es verpflichtende Grundmodule (z.B. Didaktik, Rhetorik) gibt und danach Spezialisierungsmodule für bestimmte Regionen (nur auf eine Stadt, österreichweit, grenzübergreifend) oder Gästegruppen (Kinder, Senioren, internationale Gäste).

 

Spezialisierungen, z.B. für Kreuzfahrtschiffe oder Betreuung internationaler Firmenkunden

Bei einem modularisiertem Aufbau kann es auch Spezialisierungsmodule geben, die nicht nur für die Fremdenführer angeboten werden. Z.B. bei der Betreuung von internationalen Firmenkunden oder Kreuzfahrtgästen könnten diese Module auch in die Ausbildung für das Reisebürogewerbe oder im Hotelfach mit eingebunden werden.

 

Grenzübergreifend (Donau-Moldau-Region)

Viele Reiseleitungen, gerade für Kreuzfahrgäste, finden in der 3-Länderregion Österreich, Bayern und Tschechien statt. Gemeinsame Ausbildungsmodule würden hier den Standard heben und könnten für eine verbesserte Zusammenarbeit sorgen, v.a. da ich Deutschland und Tschechien das Fremdenführergewerbe nicht reglementiert ist. Hier könnten örtliche Tourismusverbände mit eingebunden werden, was auch die Position der dortigen Fremdenführer stärkt und die Professionalisierung des Berufs vorantreibt und langfristig damit die Preise angleicht.

 

Als EU-Förder-Projekt nach DIN-EN-Standard

Gerade grenzübergreifende Ausbildungsmodelle, wie es sie bereits in anderen Grenzregionen gibt, haben die Chance, von der EU gefördert zu werden. Bei dieser Zusammenarbeit könnte auch der längt verbindliche DIN-EN-Standard eingeführt werden.

 

Prüfungsschwerpunkte überarbeiten

In der Prüfung sollte neben dem bisher eher wissenslastigem Schwerpunkt mehr die pädagogischen und didaktischen Fähigkeiten bewertet werden. Mit Hinblick auf dem Image des austriaguides als Visitenkarte Österreich, sollten auch soziale Kompetenzen, Auftreten und Integrationsfähigkeit prüfungsrelevant werden.

 

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