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Die austriaguides 2020

Das große Ziel aller Bestrebungen ist, dass das reglementierte Gewerbe erhalten bleibt. Darüber hinaus ist es wichtig, dass wir jetzt über die Konsequenzen nachdenken und ein alternatives Qualifizierungsmodell entwickeln.

Hintergrundinfo zum Gewerberecht:

In der EU gibt es Bestrebungen, die Anzahl der reglementierten Gewerbe auf ein Mindestmaß zu reduzieren. Diese Anpassung an das anglikanische System sieht vor, dass nur noch Gewerbe, wo ein finanzieller oder körperlicher Schaden entstehen könnte, reglementiert sind. 
Aktuell gibt es in Österreich noch über 80 reglementierte Gewerbe, in Deutschland bereits nur noch 40. Wenn man sich das Urteil zum Photographengewerbe 2014 anschaut, so könnte mit den gleichen Argumenten auch das Fremdenführergewerbe freigegeben werden.

Das österreichische Wirtschaftsministerium hat letztes Jahr eine unabhängige Kommission beauftragt, die Gewerbesituation zu überarbeiten. In den nächsten Monaten dürfte dieser Bericht vorliegen und dann wissen wir mehr. Die Fachgruppe Sport- und Freizeitbetriebe hat bereits eine Stellungnahme an diese Kommission abgegeben:Bildschirmfoto 2015-02-20 um 10.48.44

  • Argumente für das reglementierte Gewerbe der Fremdenführer (März 2014): deutsch,  englisch

Damit diese Argumente aber nicht verpuffen, sollten wir dringend die Konflikte in der Branche lösen. Negative Schlagzeilen in der Presse oder gar rechtliche Klagen sind im Moment wirklich kontraproduktiv. Gespräche im Mühlviertel und Innviertel zeigen bereits erste positive Entwicklungen.

Die nachfolgenden Punkte sind aber nicht nur für den Erhalt des reglementierten Gewerbes wichtig, sondern sollten generell in Angriff genommen werden, um die Branche weiterzuentwickeln.

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