logo agooe

Image

Bildschirmfoto 2015-02-20 um 10.44.40Guides als Visitenkarte Österreichs

Das Image des Fremdenführers ist oft: „alte Lehrerinnen die nur Daten, Zahlen und Fakten erzählen“. In Wirklichkeit sind wiraustriaguides aber für den Tourismus von enormer Bedeutung. Wir sind ganz oft die einzigen, mit denen der Gast wirklich einen längeren und persönlichen Kontakt pflegt. Uns behält er sich in Erinnerung und verbindet Positives oder auch Negatives mit uns und der jeweiligen Stadt oder Region. Wir sind sozusagen die Visitenkarte Österreichs.
Dies wurde  zwar schon immer wieder in Papieren festgehalten:

Auch Politiker sprechen in Ihren Grußworten immer wieder davon, wie wichtig wir austriaguides als Botschafter für die Tourismusdestinationen sind, doch ist das wirklich schon bei allen Tourismusverbänden angekommen?

 

„Rattenfänger“ mit Wirtschaftskraft

Was immer wieder unterschätzt wird, wie wichtig unsere Empfehlungen für die Tourismuswirtschaft ist. Klar sind wir selbst nicht gerade der größte Wirtschaftsfaktor und in der Sparte der Sport- und Freizeitbetriebe macht unsere Mitgliederzahl gerade mal 4 % aus. Aber wir sorgen für Umsatz in der Gastronomie, den Hotels und dem Einzelhandel. Wir bekommen von diesen Betrieben gerade in Oberösterreich noch viel zu wenig Provision oder werden bei Veranstaltungen gesponsert. 
Damit dieses Image aber auch fruchtet, müssen wir möglichst professionell auftreten, immer wieder von uns aus den Kontakt suchen und für uns Werbung in eigener Sache machen, aber auch bei der Ausbildung nicht nur einen Schwerpunkt auf die Wissensvermittlung legen, sondern eben ein stärkeres Markenbewusstsein schaffen. Wir müssen die Marke „austriaguides“ weiterentwickeln und so positionieren, dass auch beim Wegfall des reglementierten Gewerbes unsere Kompetenz so geschätzt wird, dass Tourismusverbände und Reisebüros als erstes mit uns zusammenarbeiten (wollen).

 

„Allrounder“ versus individuell Befähigte

Im letzten Jahr wurden in Freistadt und im Innviertel sehr viele individuelle Befähigungen ausgestellt. Sollte das reglementierte Gewerbe fallen, werden wir in vielen weiteren Orten mit der Situation konfrontiert werden, dass es Guides mit örtlichen Spezialisierungen gibt und „Allrounder“. Bei einer modularen Ausbildung werden wir letztendlich auch herausstellen müssen, was der Mehrwert für den Gast ist, wenn er einen Allrounder bucht.

 

Erster Ansprechpartner bei Landesausstellungen

Die Situation in Schärding (mit vielen individuellen Befähigungen) ist auch dadurch entstanden, dass bei der Landesausstellung 2004 keine austriaguides im Innviertel zur Verfügung standen. In Zukunft sollten bei Landesausstellungen die austriaguides als Experten für Gästebetreuung sowie Wissenspräsentation und Vermittlung ein wichtiger Partner in der Planungsphase sein. Bei der Landesausstellung im Salzkammergut 2008 klappte dies bereits sehr gut. Wir müssen hier in Zukunft aktiver und zeitiger auf die entsprechenden Stellen zugehen.

 

Bildschirmfoto 2015-02-20 um 10.40.33OÖ-weiter Weltgästeführertag (WGFT)

Mit der Auflösung der IFFO ist leider in Oberösterreich auch die Koordinierungsstelle für den WGFT weggefallen. Dies sollte in Zukunft die Branchenvertretung übernehmen. In anderen Bundesländern oder in Deutschland wird dieser Tag sehr stark zur Öffentlichkeitsarbeit genutzt. In Niederösterreich wird z.B. ein wunderbares Magazin aufgelegt, was weniger Wissen vermittelt, sondern das Image die Kompetenz der austriaguides in den Vordergrund stellt:

Hier brauchen wir in Oberösterreich das Rad nicht neu erfinden, sondern können in Anlehnung an die Niederösterreicher ähnliches herausgeben.

 

weiter zur Zusammenarbeit mit Tourismusverbänden